FAQs:
Künftige E/E-Architekturen für Personenkraftwagen

Die folgenden Fragen werden in EEHE-Sitzungen immer wieder gestellt

Die folgenden Fragen werden in EEHE-Sitzungen immer wieder gestellt

Q1: Wie unterscheiden sich künftige E/E-Architekturen für Personenkraftwagen von denen für Nutzfahrzeuge?

A1: Künftige E/E-Architekturen für Personenkraftwagen unterscheiden sich aufgrund ihrer unterschiedlichen Betriebsanforderungen erheblich. Bei Personenkraftwagen stehen Faktoren wie Komfort, Infotainment und Fahrerassistenzsysteme im Vordergrund, die fortschrittliche HMI-Technologien (Human-Machine Interface) und ein hohes Maß an Konnektivität erfordern. Auf der anderen Seite stehen bei Nutzfahrzeugen/Landwirtschaftsfahrzeugen Effizienz, Langlebigkeit und Robustheit im Vordergrund, so dass E/E-Architekturen erforderlich sind, die für den Schwerlastbetrieb geeignet sind und spezielle Anwendungen wie Lastmanagement und Präzisionslandwirtschaft unterstützen.

Q2: Was sind die größten Herausforderungen bei der Entwicklung von E/E-Architekturen für Personenkraftwagen angesichts der steigenden Nachfrage nach Konnektivität und autonomen Fahrfunktionen?

A2: Die Entwicklung von E/E-Architekturen für Personenkraftwagen steht vor mehreren Herausforderungen. Die Integration mehrerer Konnektivitätstechnologien, wie 5G und V2X (Vehicle-to-Everything), erfordert eine nahtlose Kommunikation zwischen den Komponenten und einen sicheren Datenaustausch. Darüber hinaus erfordern autonome Fahrfunktionen leistungsstarke Verarbeitungseinheiten, Sensorarrays und zuverlässige Softwarealgorithmen, wobei gleichzeitig die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften und Cybersicherheitsstandards gewährleistet werden muss.nagements zur Vermeidung von Überhitzung bei der Entwicklung fehlertoleranter Stromversorgungen unerlässlich.

Q3: Wie entwickeln sich die E/E-Architekturen für Nutzfahrzeuge und landwirtschaftliche Fahrzeuge, um fortschrittliche Flottenmanagement- und Telematiklösungen zu ermöglichen?

A3: Die E/E-Architekturen für Nutzfahrzeuge und landwirtschaftliche Fahrzeuge entwickeln sich weiter, um fortschrittliche Flottenmanagement- und Telematiklösungen zu ermöglichen. Integrierte Telematikeinheiten ermöglichen die Echtzeitverfolgung von Fahrzeugstandorten, Leistungsdaten und Diagnosen. Diese Systeme helfen dabei, den Flottenbetrieb zu optimieren, die Wartungsplanung zu verbessern und Ausfallzeiten zu reduzieren. Darüber hinaus können Daten aus Telematiksystemen genutzt werden, um die betriebliche Effizienz, die Fahrersicherheit und den Kraftstoffverbrauch zu verbessern.

Q4: Welche Rolle spielen modulare E/E-Architekturen bei der Unterstützung der Anpassungsbedürfnisse sowohl von Personen- als auch von Nutz-/Landwirtschaftsfahrzeugen?

A4: Modulare E/E-Architekturen tragen entscheidend dazu bei, den Anpassungsbedarf sowohl von Personenwagen als auch von Nutzfahrzeugen/Landwirtschaftsfahrzeugen zu decken. Durch die Verwendung modularer Komponenten und standardisierter Schnittstellen können Hersteller E/E-Architekturen effizient an verschiedene Fahrzeugtypen und -konfigurationen anpassen. Dieser Ansatz ermöglicht eine kosteneffiziente Anpassung und die Integration spezifischer Merkmale und Funktionen entsprechend den Kundenpräferenzen und Marktanforderungen.

Q5: Wie werden E/E-Architekturen entwickelt, um den Leistungsbedarf von elektrischen Nutzfahrzeugen und landwirtschaftlichen Fahrzeugen unter Berücksichtigung ihrer besonderen Betriebsanforderungen zu decken?

A5: Die E/E-Architekturen für elektrische Nutz- und Landwirtschaftsfahrzeuge sind so konzipiert, dass sie den hohen Energiebedarf der elektrischen Antriebssysteme und Zusatzgeräte bewältigen. Fortschrittliche Energieverteilungs- und -managementsysteme optimieren die Nutzung der Energie aus dem Batteriesatz und gewährleisten einen effizienten Energiefluss zu den Motoren und anderen Subsystemen. Darüber hinaus können diese Architekturen regenerative Brems- und intelligente Ladefunktionen beinhalten, um die Energieeffizienz zu verbessern und die Reichweite des Fahrzeugs zu erhöhen – entscheidende Faktoren für kommerzielle und landwirtschaftliche Betriebe.

Q6: Wie entwickeln sich die E/E-Architekturen angesichts der zunehmenden Integration von ADAS (Advanced Driver Assistance Systems), um die Anforderungen an die Verarbeitung und Sensorfusion zu erfüllen?

A6: Die E/E-Architekturen entwickeln sich weiter, um die Anforderungen an die Verarbeitung und Sensorfusion von ADAS sowohl in Personenkraftwagen als auch in kommerziellen/landwirtschaftlichen Fahrzeugen zu erfüllen. Leistungsstarke ECUs (Electronic Control Units) und Domain Controller mit fortschrittlichen Prozessoren werden eingesetzt, um Daten von verschiedenen Sensoren wie Kameras, Radaren und LiDARs zu verarbeiten. Algorithmen zur Sensorfusion integrieren diese Daten, um ein umfassendes Bild der Fahrzeugumgebung zu erstellen, was anspruchsvolle ADAS-Funktionen wie adaptive Geschwindigkeitsregelung, Spurhalteassistenz und Kollisionsvermeidung ermöglicht.

Q7: Welchen Beitrag leisten E/E-Architekturen zur Verbesserung der Sicherheit und zur Verringerung von Unfällen sowohl bei Personenkraftwagen als auch bei Nutzfahrzeugen/Landwirtschaftsfahrzeugen?

A7: E/E-Architekturen tragen erheblich zur Verbesserung der Sicherheit und zur Reduzierung von Unfällen in beiden Fahrzeugtypen bei. Bei Personenkraftwagen verbessern fortschrittliche ADAS-Funktionen wie automatische Notbremsung und Fußgängererkennung das Bewusstsein und die Reaktionsfähigkeit des Fahrers und verringern so die Wahrscheinlichkeit von Kollisionen. Bei Nutzfahrzeugen und landwirtschaftlichen Fahrzeugen liefern E/E-Architekturen über Telematik- und Flottenmanagementsysteme wertvolle Daten, die es den Betreibern ermöglichen, den Zustand des Fahrzeugs, das Fahrerverhalten und die Einhaltung von Sicherheitsprotokollen zu überwachen, was letztlich zu einer sichereren Betriebsumgebung beiträgt.

Q8: Können Sie die Rolle von Datenkonnektivität und Cloud-Integration bei der Verbesserung von E/E-Architekturen für Pkw und Nutzfahrzeuge/Landwirtschaftsfahrzeuge erläutern?

A8: Datenkonnektivität und Cloud-Integration spielen bei der Verbesserung der E/E-Architekturen für beide Fahrzeugtypen eine entscheidende Rolle. Bei Personenkraftwagen ermöglicht die Datenkonnektivität einen nahtlosen Zugang zu Infotainment, Navigation und Software-Updates über die Luft. Die Cloud-Integration ermöglicht personalisierte Dienste wie bordeigene Anwendungen und Ferndiagnosen, die das Fahrerlebnis insgesamt verbessern. Bei Nutzfahrzeugen und landwirtschaftlichen Fahrzeugen unterstützen Cloud-basierte Lösungen das Flottenmanagement, die Ferndiagnose und die vorausschauende Wartung, so dass die Betreiber die Fahrzeugleistung optimieren und die Betriebskosten senken können.

Q9: Wie sehen Sie die Zukunft der E/E-Architekturen, um neue Technologien wie KI, Festkörperbatterien und fortschrittliche autonome Fahrfunktionen zu unterstützen?

A9: Die Zukunft der E/E-Architekturen wird durch die Integration neuer Technologien geprägt sein. Künstliche Intelligenz und Algorithmen des maschinellen Lernens werden die Möglichkeiten des autonomen Fahrens weiter verbessern und vorausschauende Wartungssysteme ermöglichen. Die Einführung von Festkörperbatterien wird zu effizienteren und leistungsfähigeren Elektrofahrzeugarchitekturen führen. Darüber hinaus werden flexible und skalierbare E/E-Architekturen entwickelt, um künftige Upgrades zu ermöglichen und die Kompatibilität mit dem schnellen technologischen Fortschritt zu gewährleisten.

Q10: Welche Rolle werden Ihrer Meinung nach E/E-Architekturen bei der Gestaltung der zukünftigen Mobilität spielen, wenn elektrische und autonome Technologien weiter voranschreiten?

A10: E/E-Architekturen werden bei der Gestaltung der Zukunft der Mobilität eine zentrale Rolle spielen. In dem Maße, in dem sich elektrische und autonome Technologien durchsetzen, werden E/E-Architekturen das Rückgrat für diese Innovationen bilden. Die nahtlose Integration von fortschrittlichen Sensoren, Recheneinheiten und Kommunikationstechnologien in Fahrzeugen wird den Weg für sicherere, effizientere und vernetzte Mobilitätslösungen ebnen. E/E-Architekturen werden die Automobilindustrie auf dem Weg in eine nachhaltigere, intelligentere und autonomere Zukunft weiter voranbringen.

Come-Together am 13. Juni
im Erich-Brost-Pavillon, Zeche Zollverein

Zum Abschluss des 1. Tages laden wir alle Akteure und Teilnehmenden zum Ausklang und gemeinsamen Austausch und zu einem Abendessen in eine besondere Event-Location ein: den Erich-Brost-Pavillon.

In 38 Metern Höhe auf dem Dach der ehemaligen Kohlenwäsche ermöglicht der nach drei Seiten verglaste Veranstaltungsraum einen atemberaubenden Rundblick – von der Arena auf Schalke über die Essener Skyline bis hin zum Gasometer Oberhausen. 

Der Erich-Brost-Pavillon befindet sich in der Kohlenwäsche des UNESCO-Welterbes Zollverein Essen.

Preise und Konditionen
EEHE Tagung regulärer Preis

1.585,00 €

HDT Mitglieder

1.445,00 €

Vortragende/r,
nicht Keynote oder Overview-Vortragende

545,00 €

Co-Autor/in

995,00 €

Hochschulangehörige/r (auch angestellte und graduierte Studenten)

545,00 €

Posterautor/in

545,00 €

Studierende (bis zum Master-Abschluss gegen Nachweis)

245,00 €

Veranstaltungsort:
Welcome Kongresshotel Bamberg

Mußstraße 7
96047 Bamberg
Deutschland

Wer sollte EEHE 2026 auf keinen Fall verpassen?

Hersteller, Zulieferer, Entwicklungspartner sowie Mitarbeiter von Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Fachleute, die sich befassen mit

  • Architekturen und Komponenten für Elektrifizierung, Energiebordnetzen, Bordnetzsystemen und Komponenten
  • elektrischem Laden mit Infrastruktur
  • elektrischem Energiemanagement
  • Niedervolt-Speichern
  • Batteriemanagement
  • Leistungselektronik
  • E/E-Systeme für Nutz- und Agrarfahrzeuge aller Art.